Regie . Theater . Musik

Folgt dem Link um PR Artikel, Fotogalerien oder Inhaltliches zu den Stücken zu erfahren.


Love Letters

Regie: Steffi Baier

30.09. / 01.10.2021 - 20 Uhr, Waitziger Keller  >>

Amerika in den 30er Jahren. Andrew Ladd bekommt auf dem Postweg eine, von den Eltern verfasste Einladung, zu einer Geburtstagsfeier von Melissa Gardner.

 

Das ist der Beginn einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte, die uns in dem Stück „Love Letters“ in Brief-, zuweilen auch Dialogform, erzählt wird. Der Bogen spannt sich von der zweiten Schulklasse bis zu Melissas Tod.

 

Wir begleiten die beiden Protagonisten beginnend in der Schulzeit, durch die Studien- und Lehrjahre bis ins Erwachsenenalter. Die Lebenswege verlaufen sehr unterschiedlich, bleiben aber durch den Briefkontakt stets verbunden.

 

Melissa, Tochter aus reichem, aber zerrüttetem Hause mit Alkoholbelastung mütterlicherseits, studiert Kunst, versucht sich als Malerin, bekommt dafür aber keine Anerkennung.

Andrew erfüllt die Erwartungen seiner bürgerlichen Familie, studiert Jura in Harvard, promoviert und findet den Weg in die Politik, wird sogar Senator.

 

Trotz der unterschiedlichen Werdegänge, mit all Ihren Herausforderungen und Tücken, bleibt die Verbindung die große Liebe über den Tod hinaus.

Das Stück endet mit einem Brief Andrews an Melissas Mutter, in der er seine Liebe – endlich - gesteht. Damit schließt sich der Kreis.

 

„Ich glaube, ich habe niemanden auf die Weise geliebt, wie ich sie geliebt habe, und ich weiß, dass ich nie wieder jemanden so lieben werde. Sie war das Herz meines Lebens, und ich vermisse sie schon jetzt unbeschreiblich. Das wollte ich ihnen und ihr sagen. Herzliche Grüße. Ihr Andy Ladd.“

 

Aus: A.R.Gurney „Love Letters“ Lauke Verlag Hamburg


GRETCHEN 89 ff.

Regie: Steffi Baier 

25.09.2021 - 20 Uhr, Waitzinger Keller,   >>

Goethe, Faust 1, Seite 89 folgende, Kästchenszene!!!

 

Eine der Schlüsselszenen des Klassikers, auf deren „richtige“ Interpretation der gewogene Theatergänger stets aufs neue hofft. Wie wird uns dieses Gretchen wohl präsentiert? Ist sie naiv oder abgebrüht, schlau oder dümmlich, eine Diva oder eine graue Maus?

 

Warum ein Stück so wird, wie die Zuschauer es erleben, liegt auch an der seligen oder unseligen Kombination von Regie und Schauspiel.

 

Im rasanten Wechsel proben die unterschiedlichsten Regisseure und Schauspielerinnen. Dabei treffen skurile sowie exzentrische Gestalten der Theaterlandschaft aufeinander, stets auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Auslegung des berühmten Theaterstoffes.

 

Wer schon immer einmal wissen wollte, was Schauspieler eigentlich vormittags so treiben, woran Regiseure zu leiden haben, und was das Theater so einmalig und besonders macht, der sollte diesen schonungslosen,humorvollen, sezierend ehrlichen, aber auch liebevollen Blick hinter die Kulissen nicht verpassen.

 

Theater, wie es funktioniert- oder eben auch nicht.

 


Die Hinrichtung.

Regie: Steffi Baier